Ist die Schüler-App DSGVO konform?

Die schnelle Antwort lautet ja. Die Schüler-App sendet lediglich die Information, ob sich die Schülerin oder der Schüler an die Regel hält. Was auf dem Privatgerät genau passiert, wird nicht weitergegeben oder gespeichert.

Datenschutz ausführlich

Grundsätzlich werden für Smart-Learn ausschließlich hiesige Server verwendet, die sich im Großraum Frankfurt/Main befinden. Auch im Hinblick auf die technische Umsetzung gibt es keine kritischen Stellen, da das System lediglich den selbst gewählten Namen und das Passwort der Schüler*innen speichert. Darüber hinaus werden keine relevanten Benutzer- oder Nutzungsdaten wie MAC-Adresse oder andere Gerätedaten der Schüler*innen gespeichert. Insofern ist das System DSGVO konform.

Der Datenschutz hängt neben den verwendeten Werkzeugen jedoch auch wesentlich vom Umgang mit diesen ab. Deshalb empfehlen wir bei der Benutzung von Smart-Learn den Klassenbrief. Hier werden Schüler*innen bei der sicheren ihres Nutzernamens unterstützt. Wir empfehlen als Nutzernamen den Vornamen sowie ein Kürzel für den Nachnamen. Damit bewegt sich ein Nutzer weitestgehend anonym im System. Weiterhin wird in dem Klassenbrief erläutert, weshalb der Smart-Learn-App die jeweiligen Rechte eingeräumt werden müssen.

Lehrer*innen sind angehalten, die selbst gewählten Nutzernamen der Schüler*innen zu prüfen und gegebenenfalls zu kürzen. Hält man sich daran, ist das System für den Datenschützer unbedenklicher als Stift und Papier, da Schüler*innen ihren Namen nachträglich nicht selbstständig ändern können.

Sollten neben der Smart-Learn-App weitere Apps verwendet werden ist darauf zu achten, dass diesen das Recht auf Speichern in der System-Cloud untersagt wird. Stattdessen sollten alle Daten lokal auf dem Gerät oder in der geschützen Schul-Cloud gespeichert werden.