Die Schuladministration zählt zu den größten Herausforderungen der Digitalisierung und verursacht deshalb tiefe Sorgenfalten bei Lehrkräften, Schulleitung und Politiker*innen. Ein flüchtiger Blick in den Schulalltag offenbart die Komplexität der Schul-IT. Während im Sekretariat hoch sensible Daten wie Noten oder Schülerakten verarbeitet werden, soll in den Klassenräumen zeitgleich digital mit den unterschiedlichsten Anwendungen sowohl auf eigenen wie auch Schulgeräten gearbeitet werden. Ein solches System aufzusetzen und zu betreiben ist eine Aufgabe, die eine Lehrkraft nicht nebenbei miterledigen kann. Deshalb wird der Ruf nach einem „digitalen Hausmeister“ immer lauter. In der Realität fehlen jedoch gerade im IT-Sektor geeignete und für die Schule bezahlbare Fachkräfte. Somit rückt der “digitalen Hausmeister” in weite Ferne.

Deshalb scheint es sinnvoll, weg von lokalen Systemen und hin zu Cloud-Lösungen zu denken. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht mehr durch die Schule administriert werden müssen. Dieser Ansatz wird zunehmen auch in der Politik anerkannt und mündet in Initiativen wie der durch das Hasso-Plattner Institut entwickelten Schulcloud, die als technische Grundlage die Digitalisierung in den Schulen unterstützen soll.

Auch wir haben unsere BYOD-Projekt Cloud-basiert entwickelt, um ein System bereitzustellen, dass nicht durch die Schule administriert werden muss. Smart-Learn benötigt lediglich private oder schuleigene Mobilgeräte mit Zugang zum Internet. Dabei bietet das Arbeiten mit Privatgeräten eine zusätzliche Erleichterung, da sich die Lehrpersonen nicht mehr um die Pflege dieser Geräte kümmern müssen. Ein “digitaler Hausmeister” oder zusätzliche Einstellungen der Schul-IT sind nicht notwendig.