die Digitalisierung hat den Alltag und die Lernwelt unserer Schüler*innen stark verändert. Besonders über ihr Smartphone halten und knüpfen sie Kontakte, pflegen Freundschaften über soziale Netzwerke, verbringen ihre Zeit mit Spielen, schauen Videos und recherchieren für die Bearbeitung Ihrer Schularbeiten. Dabei scheint es so, dass alle nötigen Informationen nur einen “Touch” entfernt sind. Wie wichtig dabei die reflektierte Nutzung des Internets ist, zeigt der aktuell Diskurs zum EU-Mediengesetz. So sind nicht alle Informationen, auf die die Schüler*innen im Internet stoßen, vertrauenswürdig.

Damit Schüler*innen einen kritischen Umgang mit ihren mobilen Endgeräten entwickeln können, gilt es die Medienkompetenz zu fördern. Hierbei spielen die Mediennutzung, die Mediengestaltung, die Medienkunde und die Medienkritik eine essentielle Rolle. Nur wenn alle vier Teilkompetenzen gefördert werden, können Schüler*innen eine politische Urteils- und Handlungsfähigkeit entwickeln. 

Medienkompetenz

Reflektierter Umgang mit den eigenen mobilen Endgeräten

Damit Schüler*innen einen reflektierten Umgang mit ihrem Smartphone, Tablet, Laptop und Co. erlernen, kann die kritische Medienkompetenz durch den Einsatz des eigenen Smartphones z. B. im Politik-, Ethik- oder Geschichtsunterricht gestärkt werden. Im Politikunterricht können beispielsweise “Fake-News” thematisiert werden, die besonders vor politischen Entscheidungen in den sozialen Medien verbreitet werden. Die Verbreitung von Falschmeldungen oder Verschwörungstheorien hängt unter anderem mit den Suchalgorithmen zusammen. Durch die Suchalgorithmen entsteht eine Filterblase, die gezielt nach Mustern oder Objekten mit ähnlichen Eigenschaften sucht. Redakteure des Projekts “Lie Detectors” bieten hierzu sogar Workshops für einzelne Klassen an. Sie zeigen den Schüler*innen wie sie wahre von falschen Nachrichten unterscheiden können und helfen Ihnen dadurch einen kritischen Blick auf die Inhaltes des Netzes zu werfen. 

Demokratiekompetenz

Durch die Förderung der Medienkompetenz wird auch gleichzeitig die Entwicklung der Demokratiekompetenz gestärkt, wodurch die Schüler*innen befähigt werden eine reflektierte sowie informierte Meinungen zu bilden.